Mittwoch, 13. April 2011

Was leistet Social Media im B2B-Bereich?


Viele Unternehmen, deren Kunden keine Endverbraucher sind, sondern Händler oder andere Unternehmen, fragen sich, wie stark und auf welche Weise sie im Internet präsent sein sollten. Vor allem die Nutzung von Plattformen des Social-Media-Bereiches wird hinterfragt, wenn die Produkte oder Dienstleistungen, selbst die vertriebenen Marken bei Endverbrauchern – also dem Gros der Nutzer von Social Media – kaum bekannt sind, wozu auch keine Notwendigkeit besteht. Sollen B2B-Unternehmen das Netz und die Möglichkeiten des Social Media für sich nutzen? Wie sehr brauchen sie Social Media?
Die Antwort lautet zunächst pauschal: Ja, sie sollen sich so umfassend wie möglich im Netz präsentieren, wenn mit einem vertretbaren Aufwand – also zu vertretbaren Kosten – möglich ist. Eine Standard-Website wird in der Regel für einen professionellen Unternehmensauftritt nicht genügen. Denn auch für B2B-Unternehmen interessieren sich Menschen, die potenzielle Mitarbeiter oder Kunden sein können, es interessieren sich die Öffentlichkeit und die Medien. Der passende Ansatzpunkt ist, Social Media nicht in erster Linie als Vertriebsmaschine zu begreifen, sondern als Kommunikationskanal, über den Vertrauen und positive Neugier aufgebaut werden können. Das sind Werte, die nachhaltig wirken und nicht sofort in Zahlen messbar sind, ihre Wirkung langfristig aber dennoch entfalten. Daher sollten B2B-Unternehmen das Feld des Social Media nicht allein den Kollegen aus dem B2C-Bereich überlassen.

Die Wahl der richtigen Mittel

Wie in jedem Bereich spielen die Details beim Social-Media-Einsatz der B2B-Unternehmen eine große Rolle. Die üblichen Kanäle via Twitter, facebook, Flickr oder Youtube sind oft nur begrenzt geeignet. Twitter und facebook sind im B2C-Bereich oft hervorragend geeignet, um über ein Produkt für Endverbraucher Mouth-to-mouth-Promotion in Gang zu bringen. Im B2B-Bereich sind die Ergebnisse eher spärlich. Ähnliches lässt sich über Flickr und Youtube sagen. Es gibt Plattformen wie linkedin oder Xing, in denen die B2B-Netzwerke geknüpft werden. Ein Mittel jedoch gewinnt eine überragende Bedeutung: Das Unternehmens-Blog. Denn hiermit haben die Unternehmen die Chance, Kompetenz auszustrahlen, ihrem Unternehmen einen zugeschnittenen Auftritt zu geben und Themen zu besetzen. Und all das, ohne jeden Fachbegriff der breiten Laienschaft erklären zu müssen, denn die Leser sind B2B-Anwender, Kunden und Geschäftspartner, die sich für die dargestellte Thematik interessieren. Wenn also ein Unternehmen beispielsweise technische Geräte produziert und über ein Unternehmensblog verfügt, dann können sich dort Kunden, Mitarbeiter sowie Interessenten aus der Fachwelt darüber austauschen. Das Blog dient dabei ebenso der Promotion und der Ausstrahlung des Unternehmens, denn im Netz findet immer eine Verknüpfung statt.
(Quelle: selfv2b - B2B Blog)

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